Der Newsletter der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung bringt Hinweise auf unser aktuelles Bildungsangebot sowie auf ÖGPB-Publikationen, informiert Sie über interessante Themen politischer Bildung und hält Sie bezüglich der relevanten Termine und Modalitäten der Projektausschreibung auf dem Laufenden. Anmeldungen unter www.politischebildung.at/oegpb/newsletter/
motion & emotion
Bewegtes und erlebnisaktivierendes Lernen in der politischen Erwachsenenbildung
Methodenworkshop, 12. April 2010, VHS Salzburg
ACHTUNG: ANMELDEFRIST ENDET AM 5. APRIL
Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung in Kooperation mit der VHS Salzburg
Wer kennt diese Seminarsituationen nicht: TeilnehmerInnen wirken schläfrig, ziehen sich zurück, die Energie "ist draußen" aus der Gruppe. Ob die Energie vorhanden ist oder schwindet, hat viel mit Kontakt zu tun: Kontakt zu sich selbst, Kontakt zu den anderen, Kontakt zum Thema.
Der Workshop macht mit Methoden und kleinen Interventionen vertraut, die Bewegung, Kontakt und Energie in die Gruppe bringen - und dadurch Lernen erleichtern oder gar erst ermöglichen. Es werden Elemente aus Rollenspiel, Psychodrama und Soziodrama erlebbar. Zudem werden Interventionen und Inszenierungen vorgestellt und ausprobiert.
Zielsetzung:
Kennenlernen und Erleben innovativer Methoden der Erwachsenenbildung
Workshopleitung:
Dr. Gert Dressel, "Biografiearbeiter" und Historiker; Mitarbeiter des Instituts für Wissenschaftskommunikation und Hochschulforschung an der IFF Wien (Uni Klagenfurt) und der "Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen" (Uni Wien).
Dr. Katharina Novy, Soziologin, Trainerin, Beraterin und Moderatorin, Psychodrama-Rollenspielleiterin (ÖAGG); Schwerpunkt Soziodrama, Psychodrama und Biografiearbeit.
Zielgruppe: ErwachsenenbildnerInnen und TrainerInnen
Tipp: Politische Kommunikation im Web 2.0
Aufmerksamkeitsstarke Öffentlichkeitsarbeit mit Twitter, Social Networks und Co.
Lehrgang, 12. April bis 15. Juni 2010, Strobl
Eine Veranstaltung des Bundesinstituts für Erwachsenenbildung St. Wolfgang
Erfolgreiches öffentliches Engagement lebt von gezielter Kommunikation. Das Web 2.0 bietet zahlreiche innovative Instrumente zur interaktiven Kommunikation.
Ziel und Inhalt:
In diesem dreiteiligen blended learning-Lehrgang erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Tools des Web 2.0 von Weblogs, Twitter, Podcasts, Wikis, RSS und Webvideo bis hin zu Online-Conferencing und Social Networks. Sie lernen Best Practice Beispiele der politischen Kommunikation im Netz kennen und haben die Gelegenheit, unter der Anleitung von Profis im Lehrgang eine eigene interaktive Präsenz im Internet aufzubauen bzw. weiter zu entwickeln.
Zielgruppe:
MitarbeiterInnen in NGOs, Bildungseinrichtungen und Vereinen, InteressenvertreterInnen sowie PolitikerInnen auf allen Ebenen, Webverantwortliche öffentlicher und privater Einrichtungen
Termine Grundkurs:
12. + 13. April 2010 (anschließend Online-Module)
25. + 26. Mai 2010 (anschließend Online-Module)
14. + 15. Juni 2010 (anschließend Online-Module)
Jeweils: Beginn um 14:00 Uhr, Ende um 17:00 Uhr
Für die Online-Module ist ein wöchentlicher Zeitaufwand von mindestens 5 Stunden zu veranschlagen.
Ort:
Bundesinstitut für Erwachsenenbildung St. Wolfgang
5350 Strobl, Bürglstein 1-7
Tipp: "Aus Spaß an der Freud' "
Ehrenamt zwischen Selbstausbeutung und Selbstverwirklichung?
Tagung, 7. bis 9. Mai 2010, Wien
Eine Veranstaltung des KRIBIBI - Arbeitskreis kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare
Im Bibliotheksbereich spielt ehrenamtliche Arbeit eine wesentliche Rolle - nicht nur was ihre quantitative Verbreitung sondern auch was ihre Verknüpfung mit Fragen von Geschlechterverhältnissen, kapitalistischer Arbeit und Neoliberalismus betrifft.
Das Ehrenamt bewegt sich im Spannungsfeld von behaupteter Selbstverwirklichung jenseits von Lohnarbeit - durchaus nicht frei von Hierarchie und Weisungsgebundenheit - und (Selbst-)Ausbeutung, die nicht zuletzt eine Öffentlichkeit aus der (finanziellen) Verantwortung nimmt, indem wichtige bildungspolitische und emanzipatorische Arbeit "freiwillig", jedenfalls aber ohne Bezahlung, geleistet wird. Gerade im Kontext aktueller Debatten um "Selbstverantwortung", "BürgerInnengesellschaft" und andere neoliberale Schlagworte scheint also eine Auseinandersetzung mit dem Ehrenamt wichtig. Diese und ähnliche Fragen, sowie eigene (auch verschiedene) Umgänge, Zugänge und Betroffenheiten aber auch die Suche nach Veränderungen und Utopien im Anschluss an eine Analyse und Kritik aktueller Arbeitsverhältnisse, werden deshalb Thema des KRIBIBI-Frühjahrsseminars 2010 sein.
Termin:
Fr, 7. Mai 2010, 19.30 Uhr bis
So, 9. Mai 2010, 14.00 Uhr
Ort:
Freitag: AK Bibliothek für Sozialwissenschaften, 1040 Wien, Prinz-Eugen-Straße 20-22
Samstag und Sonntag: Dr.-Karl-Renner-Institut, Khleslplatz 12, 1120 Wien
Leitung:
Birgit Kramreither (Universitätsbibliothek Wien)
Nikola Staritz (Österreichische Nationalbibliothek)
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