Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

Zweitägige TrainerInnenausbildung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung

„Alle Schwarzen sind Drogendealer!
„Frau am Steuer: Ungeheuer!
„Das sind nur Wirtschaftsflüchtlinge!“


Wer kennt solche Sprüche und Parolen nicht? Sie werden vorwiegend (aber nicht nur) am Stammtisch geäußert. Die besten Argumente fallen uns meistens erst hinterher ein.

Das Argumentationstraining gegen Stammtischparolen sucht Antworten auf Hassparolen und bietet einen Übungsraum für Gegenstrategien und Redegewandtheit.

Die TeilnehmerInnen sammeln „Stammtischparolen“ – diskriminierende, generalisierende, schlagwortartig vorgebrachte Äußerungen. In simulierten Gesprächssituationen werden mögliche Reaktionsweisen erprobt; durch anschließende Analyse auf emotionaler, rhetorischer und inhaltlich-sachlicher Ebene sowie durch Entwicklung von starken und treffsicheren Argumenten werden Kommunikationsstrategien ausgearbeitet. Darüber hinaus werden im Training die politischen, sozialpsychologischen und gesellschaftlichen Kontexte der Parolen gemeinsam untersucht. Abgerundet wird die Veranstaltung durch Beschäftigung mit der Frage, welche Motive uns in welcher Situation individuell dazu bewegen, zu intervenieren und den Stammtischparolen „Contra zu geben“.

Das von dem deutschen Politologen Klaus-Peter Hufer entwickelte Argumentationstraining bietet die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) seit vielen Jahren als TrainerInnenausbildung (für ErwachsenenbildnerInnen, TrainerInnen und MultiplikatorInnen) an.

 

TTT Foto

Videoaufzeichnung im Rahmen der Fachtagung „Qualitätsstandards für Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen“
8. - 10. Juni 2018, Georg-von-Vollmar-Akademie, Kochl am See / Bayern

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