Veranstaltungsarchiv
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Dienstagsvorlesungen III: Daniel Witzani-Haim
(26.05.2026, 18:00 bis 19:30 Uhr)Online-Vorlesung, 26. Mai 2026
Eine Veranstaltung im Rahmen der Vorlesungsreihe „Politische Streitfragen unserer Gegenwart“ der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB)
Teuerung: Ursachen der Inflation und Strategien zur Bekämpfung (Teil 1)
Gehen die Preise jetzt wieder runter?
Die Inflation der Konsument:innenpreise hat in Österreich in den letzten Jahren ungeahnte Ausmaße angenommen. Die Teuerungswelle war die stärkste seit den Erdölpreisschocks der 1970er-Jahren. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Inflation zu drücken. Kann sie das schaffen?In der ersten Vorlesung widmen wir uns der Messung und den Ursachen der Inflation. Wir beschäftigen uns u. a. mit den folgenden Fragen: Wer legt überhaupt die Preise fest? Und wie reagieren die Einkommens- und Lohnentwicklung auf die Preissteigerungen? Zum Abschluss beleuchten wir die Ursachen der Teuerungskrise, die maßgeblich von einem Energiepreisschock ausgelöst wurde.
Die zweite Vorlesung widmet sich den Strategien zur Bekämpfung der Inflation. Besonderen Fokus legen wir auf die unterschiedlichen Auswirkungen der Teuerung auf österreichische Haushalte, insbesondere auf Basis diverser sozioökonomischer Ungleichheiten. Wir beleuchten die historische Preisbekämpfung in Österreich in der letzten Teuerungskrise in den 1970er-Jahren und analysieren zum Abschluss die aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung.
Daniel Witzani-Haim, MA MSc ist Ökonom in der Arbeiterkammer Wien mit den Schwerpunkten Makroökonomie, öffentliche Haushalte und feministische Ökonomie. Er ist Vorsitzender im Beirat für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen (BEIGEWUM), Lektor an der FH Wien der WKW sowie Research Fellow am Forschungsinstitut Economics of Inequality der Wirtschaftsuniversität Wien, an der er sein Doktorat zum Thema öffentliche Beschäftigung schreibt. 2024 erschien sein Buch „Mit einer Jobgarantie zum Recht auf gute Arbeit. Ansätze fortschrittlicher Arbeitsmarktpolitik in Österreich“ (gemeinsam mit Clara Moder, Hannah Quinz, Dennis Tamesberger und Simon Theurl).
18:00 bis 19:30 Uhr, pünktlich
Keine Teilnahmegebühr!
Anmeldung (für einzelne oder alle Vorlesungen) unter:
Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
gesellschaft@politischebildung.at
Die Dienstagsvorlesungen finden in Zoom statt. Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung zugeschickt.
Beim Absolvieren der gesamten Ringvorlesung (6 Vorlesungen) ist das Bildungsangebot mit 0,5 ECTS bei der wba akkreditiert. -
Dienstagsvorlesungen II: Cengiz Günay
(19.05.2026, 18:00 bis 19:30 Uhr)Online-Vorlesung, 19. Mai 2026
Eine Veranstaltung im Rahmen der Vorlesungsreihe „Politische Streitfragen unserer Gegenwart“ der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB)
Vom liberalen Moment zur geopolitischen Zeitenwende (Teil 2)
Entsteht eine neue Weltordnung?
Mit dem Ende des Kalten Krieges schien es so, als wäre eine neue liberale Ära, geprägt durch Demokratie und Marktwirtschaft, angebrochen. Autokratien machten entweder Demokratien Platz oder öffneten sich. Grenzen schienen an Bedeutung zu verlieren. Manche träumten gar von einer grenzenlosen Welt, in der Waren und Menschen ohne Hürden reisen können. Begleitet war das liberale Zeitalter von der Hegemonie der USA. Die EU segelte im Windschatten der USA und entwickelte sich zu einer positiven transformativen Kraft. Sie unterstützte erfolgreich die Demokratisierung in Zentral- und Osteuropa und versuchte ihre Werte, Standards und Normen auch in die weitere Nachbarschaft zu exportieren.Heute scheint die Welt stark verändert. Liberale Normen wie Menschenrechte und Demokratie, aber auch internationale Institutionen haben an Bedeutung verloren. Kräfte wie China, Indien, Brasilien, Südafrika, Saudi-Arabien oder die Türkei streben nach mehr Einfluss. Der Kampf um Macht und Rohstoffe prägt die 2020er-Jahre und führt zu gefährlichen Machtkonfrontationen.
Die beiden Vorlesungen ergründen, warum dieser Wandel stattgefunden hat, wie er mit Entwicklungen auf der sozialen und gesellschaftlichen Ebene zusammenhängt, wie stabil diese Dynamiken sind und was längerfristig von diesen Verschiebungen zu erwarten ist.
Dr. Cengiz Günay ist Direktor des Österreichischen Instituts für Internationale Politik (oiip) und Lehrbeauftragter an der Universität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf Autokratisierung, Populismus, neoliberalen Interventionen und deren Auswirkungen auf Staat und Staatlichkeit, Außenpolitik, der Europäischen Union, der Europäischen Nachbarschaftspolitik sowie den transatlantischen Beziehungen. Regional liegt sein Fokus auf der Türkei und der MENA-Region. Zuletzt veröffentlichte er unter anderem in Fachzeitschriften wie Mediterranean Politics, Third World Quarterly und dem Journal of Common Market Studies.
18:00 bis 19:30 Uhr, pünktlich
Keine Teilnahmegebühr!
Anmeldung (für einzelne oder alle Vorlesungen) unter:
Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
gesellschaft@politischebildung.at
Die Dienstagsvorlesungen finden in Zoom statt. Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung zugeschickt.
Beim Absolvieren der gesamten Ringvorlesung (6 Vorlesungen) ist das Bildungsangebot mit 0,5 ECTS bei der wba akkreditiert. -
Dienstagsvorlesungen I: Cengiz Günay
(12.05.2026, 18:00 bis 19:30 Uhr)Online-Vorlesung, 12. Mai 2026
Eine Veranstaltung im Rahmen der Vorlesungsreihe „Politische Streitfragen unserer Gegenwart“ der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB)
Vom liberalen Moment zur geopolitischen Zeitenwende (Teil 1)
Entsteht eine neue Weltordnung?
Mit dem Ende des Kalten Krieges schien es so, als wäre eine neue liberale Ära, geprägt durch Demokratie und Marktwirtschaft, angebrochen. Autokratien machten entweder Demokratien Platz oder öffneten sich. Grenzen schienen an Bedeutung zu verlieren. Manche träumten gar von einer grenzenlosen Welt, in der Waren und Menschen ohne Hürden reisen können. Begleitet war das liberale Zeitalter von der Hegemonie der USA. Die EU segelte im Windschatten der USA und entwickelte sich zu einer positiven transformativen Kraft. Sie unterstützte erfolgreich die Demokratisierung in Zentral- und Osteuropa und versuchte ihre Werte, Standards und Normen auch in die weitere Nachbarschaft zu exportieren.Heute scheint die Welt stark verändert. Liberale Normen wie Menschenrechte und Demokratie, aber auch internationale Institutionen haben an Bedeutung verloren. Kräfte wie China, Indien, Brasilien, Südafrika, Saudi-Arabien oder die Türkei streben nach mehr Einfluss. Der Kampf um Macht und Rohstoffe prägt die 2020er-Jahre und führt zu gefährlichen Machtkonfrontationen.
Die beiden Vorlesungen ergründen, warum dieser Wandel stattgefunden hat, wie er mit Entwicklungen auf der sozialen und gesellschaftlichen Ebene zusammenhängt, wie stabil diese Dynamiken sind und was längerfristig von diesen Verschiebungen zu erwarten ist.
Dr. Cengiz Günay ist Direktor des Österreichischen Instituts für Internationale Politik (oiip) und Lehrbeauftragter an der Universität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf Autokratisierung, Populismus, neoliberalen Interventionen und deren Auswirkungen auf Staat und Staatlichkeit, Außenpolitik, der Europäischen Union, der Europäischen Nachbarschaftspolitik sowie den transatlantischen Beziehungen. Regional liegt sein Fokus auf der Türkei und der MENA-Region. Zuletzt veröffentlichte er unter anderem in Fachzeitschriften wie Mediterranean Politics, Third World Quarterly und dem Journal of Common Market Studies.
18:00 bis 19:30 Uhr, pünktlich
Keine Teilnahmegebühr!
Anmeldung (für einzelne oder alle Vorlesungen) unter:
Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
gesellschaft@politischebildung.at
Die Dienstagsvorlesungen finden in Zoom statt. Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung zugeschickt.
Beim Absolvieren der gesamten Ringvorlesung (6 Vorlesungen) ist das Bildungsangebot mit 0,5 ECTS bei der wba akkreditiert. -
Argumentationstraining gegen Stammtischparolen
(29.04.2026 bis 30.04.2026, 09:30 - 17:30 Uhr)29.-30. April 2026, WIENXTRA, Wien
Train-the-Trainer-Workshop
Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit WIENXTRA-Institut für Freizeitpädagogik (WIENXTRA-IFP)
Workshopleitung:
Dr. Barbara Litsauer: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung, Politikwissenschafterin
Sonja Luksik, MA: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung, Politikwissenschafterin
Zielgruppe:
Erwachsenenbildner*innen, Trainer*innen, Mitarbeiter*innen von NGOs
Termin:
Mi., 29. April 2026, 9:30 bis 17:30 Uhr
Do., 30. April 2026, 9:30 bis 17:30 Uhr
Ort:
WIENXTRA-Institut für Freizeitpädagogik
Albertgasse 35/II, 1080 Wien
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
U-Bahn U6 (Station Josefstädter Straße)
Staßenbahnlinien 2, 5, 33 (Station Albertgasse)
Teilnahmegebühr: Euro 56,-
Max. Teilnehmer*innenzahl: 20
Anmeldung:
WIENXTRA
Online-Anmeldung
Der Workshop ist mit 1,0 ECTS im Rahmen der wba akkreditiert. -
Das politisch-literarische Quartett
(23.04.2026, 18:30 bis 21:00 Uhr)23. April 2026, Bücherei Wieden, Wien
Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung in Kooperation mit Stadt Wien – Büchereien / Zweigstelle Bücherei Wieden
Die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) veranstaltet das „Politisch-literarische Quartett“ nun seit mehr als einem Jahrzehnt. Jeweils stellen Fachleute vier Bücher aus verschiedenen Sparten der politischen Literatur vor. Hauptthesen, Bezug zur politischen Bildung sowie sachliche Kritik bilden die Eckpunkte der Buchbesprechungen, die durch eine anschließende Diskussion von Referent*innen und Publikum inhaltlich vertieft werden.Dem legendären „Literarischen Quartett“ nachempfunden, versucht das politisch-literarische Quartett in einem gemütlichen Rahmen politische Neuerscheinungen ebenso zu vermitteln wie die berühmten ungelesenen oder vergessenen Klassiker.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionstage Politische Bildung 2026 statt.
Das Quartett:
Fahim Amir (Autor und Universitätsprofessor für Philosophie)
Arundhati Roy: Meine Zuflucht und mein Sturm. Fischer Verlag: Frankfurt/Main 2025
https://www.fischerverlage.de/buch/arundhati-roy-meine-zuflucht-und-mein-sturm-9783103977097
Jana Volkmann (Schriftstellerin und Lehrende)
Hiroko Oyamada: Die Fabrik. Rowohlt: Hamburg 2026
https://www.rowohlt.de/buch/hiroko-oyamada-die-fabrik-9783498007942?srsltid=AfmBOorWlrQfo7zQUbupAoZ8pxBJZXDfCpu4sivb25_1k--4cii7BYHM
Helmut Peissl (Geschäftsführer von COMMIT)
Roberto Simanowski: Digitale Revolution und Bildung. Für eine zukunftsfähige Medienkompetenz. Beltz Juventa: Weinheim 2021
https://www.beltz.de/fachmedien/paedagogik/produkte/details/45826-digitale-revolution-und-bildung.html
Sonja Luksik (Moderation / wissenschaftliche Mitarbeiterin der ÖGPB)
Lea Ypi: Aufrecht. Überleben im Zeitalter der Extreme. Suhrkamp: Berlin 2025
https://www.suhrkamp.de/buch/lea-ypi-aufrecht-t-9783518432624
Termin:
Do., 23. April 2026, 18:30 Uhr
Ort:
Bücherei Wieden
Favoritenstraße 8 (Eingang Paulanergasse 1), 1040 Wien
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
U-Bahn U1 (Station Taubstummengasse)
Straßenbahnlinien 1, 62, Badner Bahn (Station Paulanergasse)
Freier Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich. -
Lehrgang Politische Erwachsenenbildung 2026
(16.04.2026 bis 17.04.2026)Modul 2, 16.-17. April 2026, IWK, Wien
Politikwissenschaftliche Grundlagen, Zeitgeschichte und Arbeit an Texten:- Politikwissenschaftliche Grundlagen der pEB: Grundbegriffe, politische Systeme, das politische System Österreichs, politische Theorien
- Zeitgeschichtliche Dimension der pEB; Theorien und Politiken der Erinnerung; Rassismus, Antisemitismus, Autoritarismus
- Anwendungsorientierter Umgang mit politischer, politik- und bildungswissenschaftlicher (Fach-)Literatur
(Inputs, ergänzt durch interaktive Sozialformen; Fallbeispiele; Arbeit mit audiovisuellem Material; Biografiearbeit)
Termin:
Do., 16. April 2026, 9:00 bis 17:00 Uhr
Fr., 17. April 2026, 9:00 bis 17:00 Uhr
Ort:
Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK), Berggasse 17, 1090 Wien
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
• U-Bahn U2 (Station Schottentor)
• Straßenbahnlinien 37, 38, 41 (Station Schwarzspanierstraße) -
Kritische Medienkompetenz. Politische Erwachsenenbildung im digitalen Zeitalter
(23.03.2026 bis 24.03.2026)23.-24. März 2026, AK Bildungszentrum, Wien
Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit der AK Wien
Workshopleitung:
Mag. Helmut Peissl, Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt; Leitung von Studien zum nichtkommerziellen Rundfunk in Österreich und Europa mit Schwerpunkt auf Medien und Mehrsprachigkeit, Lebensbegleitendes Lernen und Public Value, leitet seit 2010 das Community Medien Institut COMMIT (www.commit.at); externer Trainer der ÖGPB
Mag. Simon Olipitz, BA hat Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien und Medienmanagement an der FH St. Pölten studiert. Seit 2017 Mitarbeiter von COMMIT in den Bereichen Bildungsmanagement und Kritische Medienkompetenz; externer Trainer der ÖGPB
Zielgruppe:
Erwachsenenbildner*innen, Trainer*innen, Multiplikator*innen
Termin:
Mo., 23. März 2026, 9:00 bis 17:00 Uhr
Di., 24. März 2026, 9:00 bis 17:00 Uhr
Ort:
AK Wien Bildungszentrum
Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Straßenbahnlinie D (Station Belvederegasse)
Teilnahmegebühr: Euro 60,-
Anmeldung (bis 19. März 2026):
Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
T 01 504 68 58
gesellschaft@politischebildung.at
Der Workshop ist mit 1,0 ECTS im Rahmen der wba akkreditiert. -
Lehrgang Politische Erwachsenenbildung 2026
(04.03.2026 bis 06.03.2026)Modul 1, 4.-6. März 2026, bifeb, St. Wolfgang
Einführung in den Lehrgang:- Kennenlernen; Abklären der Ziele des Lehrgangs (LG) sowie der eigenen Motivation und Zielsetzungen der Teilnehmer*innen (TN)
- Vorstellung des LG-Ablaufs und der Auflagen
Grundlagen der politischen Erwachsenenbildung und Arbeit mit Texten:
- Historisches und systematisches Herausarbeiten der Begriffe die Politik und das Politische
- Einführung in die politische Bildung: das Fach „politische Bildung“, Nachbardisziplinen, politische Erwachsenenbildung (pEB) als politische und andragogisch-didaktische Praxis
- Geschichte und aktuelle Lage der pEB in Österreich
- Ansätze, Arbeitsfelder, aktuelle Themen und Leitbilder der pEB
- Inhalte und Methoden, die in der (politischen) Erwachsenenbildung Anwendung finden (Überblick)
- Anwendungsorientierter Umgang mit politischer, politik- und bildungswissenschaftlicher (Fach-)Literatur
(Inputs und aktivierende Methoden; Arbeit mit der ÖGPB-Publikation „Basics – Inhalte und Methoden der politischen Erwachsenenbildung“)
Termin:
Mi., 4. März 2026, 13:00 bis 18:00 Uhr
Do., 5. März 2026, 9:00 bis 18:00 Uhr
Fr., 6. März 2026, 9:00 bis 17:00 Uhr
Ort:
Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb)
Bürglstein 1-7, 5360 St. Wolfgang*
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:mit Bahn und Bus
von Salzburg (45 km) oder Bad Ischl (12 km) mit direkten Autobusanschlüssen nach Strobl
Fahrplanauskunft Bahn: www.oebb.at
Fahrplanauskunft Bus: www.postbus.atEin kostenfreier Shuttle-Service zwischen dem bifeb und dem Autobusbahnhof Strobl steht zu folgenden Zeiten zur Verfügung:
Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 15:30 Uhr.
Die fußläufige Distanz zwischen dem bifeb und dem Autobusbahnhof Strobl beträgt zirka 10 Minuten.
* Falls Zimmer am bifeb gewünscht, bitte selbst reservieren unter: https://www.bifeb.at/tagungsort/zimmer -
Info und Beratung für Bildungseinrichtungen und NGOs
(23.02.2026, 14:00 bis 17:00 Uhr)23. Februar 2026, online
Im Rahmen der jährlichen Ausschreibung der ÖGPB für Projekte politischer Erwachsenenbildung
Es kann für neue wie für routinierte Projektentwickler*innen herausfordernd sein, Projekte politischer Erwachsenenbildung zu konzipieren, eine Projektidee mit dem jährlichen Schwerpunkt und den formalen Vorschriften der ÖGPB-Ausschreibung in Einklang zu bringen oder bisweilen das Antragsformular auszufüllen. Von der vagen Idee bis zur konkreten Projektkonzeption und der Realisierung des Vorhabens bedarf es vieler Schritte von Reflexion und Konzeption, und das macht oft eine eingehende Beratung durch die fördernde Stelle erforderlich.Im Rahmen der dreistündigen Online-Veranstaltung haben Vertreter*innen der interessierten Einrichtungen die Möglichkeit, sich über politische Erwachsenenbildung, Projektentwicklung und vor allem die formalen und inhaltlichen Auflagen der Projektförderung mit dem Bildungsteam der ÖGPB auszutauschen. Die Info- und Beratungsveranstaltung wird ebenso Inputs und die Beantwortung von allfälligen Fragen umfassen.
Referent*innen:
Mag.a Rahel Baumgartner: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung, Sozialpädagogin, Kultur- und Sozialanthropologin
Sonja Luksik, MA: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung, Politikwissenschafterin
Termin:
Mo., 23. Februar 2026, 14:00 bis 17:00 Uhr
Die Veranstaltung wird online in Zoom stattfinden. Der entsprechende Link wird nach der Anmeldung den Teilnehmer*innen zugeschickt.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
Anmeldung:
Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
T 01 504 68 58
gesellschaft@politischebildung.at -
Tagung: Zweite Wege, neue Etappen – erwachsenengerechter Pflichtschulabschluss, Basisbildung und DaF/DaZ-Kurse
(11.12.2025 bis 12.12.2025)Tagung, 11. + 12. Dezember 2025, bifeb, St. Wolfgang
Methoden für erwachsenengerechtes Lehren und Lernen im Fokus
Am 11. und 12. Dezember 2025 findet am Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb) die Fachtagung „Zweite Wege, neue Etappen: erwachsenengerechter Pflichtschulabschluss, Basisbildung und DaF/DaZ-Kurse“, organisiert vom Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb) und der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB), statt.Fragen der Didaktik wurden in der Erwachsenenbildung in den letzten Jahrzehnten immer bedeutsamer. Vor allem die Methodik ist in jüngerer Zeit zunehmend ins Zentrum der pädagogischen Praxis gerückt. Aktivierende Methoden für eine auf Augenhöhe stattfindende Vermittlung der Inhalte sind insbesondere im Bereich abschlussorientierter Bildungsangebote für Erwachsene (erwachsenengerechter Pflichtschulabschluss, Basisbildung und „Integrationskurse“ – Deutsch als Fremd-/Zweitsprache) von großem Wert. Durch Hilfe dieser Bildungsmaßnahmen sollen Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe sowie auf Arbeitsmarktintegration von Absolventinnen und Absolventen erhöht werden, und ein solches Ziel erfordert einen partizipativen Ablauf im Kursangebot.
Ziel der Fachtagung ist es, die Frage der Methodik und der Methodologie in ihrer Relevanz für die nachholende Bildung hervorzuheben und einzelne Methoden zu präsentieren sowie verfügbar zu machen. Im Rahmen der politischen Erwachsenenbildung hat die ÖGPB ein Modell entwickelt: die „Konzentrischen Kreise der politischen Bildung“. Anhand dieses Modells wird auf der Tagung das nachhaltige Verhältnis von Zielen/Zielgruppen, Inhalten und Methoden der (politischen) Erwachsenenbildung beleuchtet. Es sollen theoriegeleitete sowie evidenzbasierte Inhalte mit unterrichtspraktischen Zugängen und der Frage der Sprache in Dialog gebracht werden.
Auf der Tagung soll folgenden Fragen nachgegangen werden:
- Welche Rolle spielt die Methodik in abschlussorientierten Bildungsangeboten für Erwachsene?
- Welche Methoden eignen sich besonders gut für dieses Bildungssegment?
- Wie kann politische Bildung in diesen Kurskontexten nach dem Modell der konzentrischen Kreise unterrichtet werden?
- In welchem Verhältnis stehen Sprache und politische Bildung zueinander?
- Welche Rolle spielen Methoden der (alltagsintegrierten) sprachlichen und politischen Bildung, um gemeinsam das Demokratieverständnis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu fördern?
Zielgruppe:
Trainerinnen und Trainer sowie Bildungsmanagerinnen und Bildungsmanager der Bereiche erwachsenengerechter Pflichtschulabschluss, Basisbildung, Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Alle Interessierte.
Referierende:
Aniko Kaposvari (Mediatorin, Trainerin, Psychodramaleiterin und Ausbilderin im Playback Theater und in Mediation)
Barbara Litsauer (Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung)
Gert Dressel (Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Wien, Arbeitsschwerpunkt u.a. Biografieforschung und Biografiearbeit)
Hakan Gürses (Wissenschaftlicher Leiter der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung)
Lisa David (Bildungswissenschaftlerin, Erwachsenenbildnerin, Dozentin mit einer Spezialisierung auf Lehr-Lernforschung)
Termin:
Do., 11. Dezember 2025, 10:30 bis 20:30 Uhr
Fr., 12. Dezember 2025, 9:00 bis 12:30 Uhr
Ort:
Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb)
Bürglstein 1-7, 5360 St. WolfgangAnfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
mit Bahn und Bus
von Salzburg (45 km) oder Bad Ischl (12 km) mit direkten Autobusanschlüssen nach Strobl
Fahrplanauskunft Bahn: www.oebb.at
Fahrplanauskunft Bus: www.postbus.at
Ein kostenfreier Shuttle-Service zwischen dem bifeb und dem Autobusbahnhof Strobl steht zu folgenden Zeiten zur Verfügung:
Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 15:30 Uhr
Teilnahmegebühr:
EUR 50,- exkl. Aufenthalt
Tagungsprogramm und Anmeldung:
Bundesinstitut für Erwachsenenbildung