Veranstaltungsarchiv
-
Jour fixe der politischen Erwachsenenbildung in Tirol
(30.09.2026, 13 bis 18 Uhr)30. September 2026, Haus der Begegnung, Innsbruck
Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit dem Verein Erwachsenenbildung Tirol, der Tiroler Landesregierung und dem Haus der Begegnung der Diözese Innsbruck.
Erwachsenenbildung hat eine implizite politische Dimension. Viele EB-Einrichtungen bieten sie auch explizit an: in ihren Veranstaltungen und Projekten. Für eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem Stand der Forschung, mit Publikationen oder Fachdebatten zu Didaktik und Selbstverständnis der politischen Erwachsenenbildung reicht die Zeit aber bei der alltäglichen Bildungsarbeit kaum. Das gilt auch für eine umfassende Vernetzung von Anbieterorganisationen und deren Mitarbeiter:innen.Mit dem langjährigen, in den meisten Bundesländern bereits erfolgreich durchgeführten Angebot „Jour fixe der politischen Erwachsenenbildung“ versucht die ÖGPB, diese Lücke zwischen den EB-Einrichtungen und der politischen Bildung zu schließen. Im Rahmen der Veranstaltung treffen Akteur:innen der Erwachsenenbildung im jeweiligen Bundesland aufeinander und tauschen sich aus: über Erfahrungen, Arbeitsweisen, Projekte und aktuelle Herausforderungen der politischen Erwachsenenbildung.
Der Jour fixe in Tirol legt einen Fokus auf Zielgruppen und Zielgruppenorientierung. Anhand von Good-Practice-Projekten werden innovative Konzepte, Formate und Methoden sichtbar. Die Teilnehmer:innen tauschen sich infolge darüber aus, wie Zielgruppen definiert und erreicht werden können.
Referent:innen:
Mag.a Rahel Baumgartner: Sozialpädagogin, Kultur- und Sozialanthropologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung.
Dr.in Barbara Litsauer: Politikwissenschafterin, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung
Sonja Luksik, MA: Politikwissenschafterin, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung.
Zielgruppe:In der (politischen) Erwachsenenbildung tätige Personen, Projekteinreicher:innen, Interessierte
Termin:
Mi., 30. September 2026, 13:00 bis 18:00 Uhr
Ort:
Haus der Begegnung
Rennweg 12, 6020 Innsbruck
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
von Innsbruck Hbf mit Bus 540 (Station Innsbruck Haus der Begegnung)
Fahrplanauskunft Bahn: www.oebb.at
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
Anmeldung:
Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
T 01 504 68 58
gesellschaft@politischebildung.at -
Lehrgang Politische Erwachsenenbildung 2026
(24. bis 25.09.2026)Modul 4, 24.-25. September 2026, bifeb, St. Wolfgang
Lerntheorien, Methoden, Medien und Zielgruppen der pEB:
- Ziele und Zielgruppen von Bildungsangeboten
- Lerntheorien und gängige Methoden der pEB
- Didaktisierung von Ideen, Inhalten und Materialien
- Konzeptionelle Vorbereitungen für die Projektentwicklung
(Inputs; Einzel- und Gruppenarbeit; Material- und Medienrecherche)
Termin:
Do., 24. September 2026, 13:00 bis 18:00 Uhr
Fr., 25. September 2026, 9:00 bis 17:00 Uhr
Ort:
Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb)
Bürglstein 1-7, 5360 St. Wolfgang*
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:mit Bahn und Bus
von Salzburg (45 km) oder Bad Ischl (12 km) mit direkten Autobusanschlüssen nach Strobl
Fahrplanauskunft Bahn: www.oebb.at
Fahrplanauskunft Bus: www.postbus.atEin kostenfreier Shuttle-Service zwischen dem bifeb und dem Autobusbahnhof Strobl steht zu folgenden Zeiten zur Verfügung:
Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 15:30 Uhr.
Die fußläufige Distanz zwischen dem bifeb und dem Autobusbahnhof Strobl beträgt zirka 10 Minuten.* Falls Zimmer am bifeb gewünscht, bitte selbst reservieren unter: https://www.bifeb.at/tagungsort/zimmer
-
Argumentationstraining gegen Stammtischparolen
(16. bis 18.09.2026)16.-18. September 2026, AK Wien Bildungszentrum
Train-the-Trainer-WorkshopEine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit Human Rights Academy und der AK Wien
Wir alle kennen das: Am Arbeitsplatz, beim Familientreffen oder am Stammtisch mit Bekannten wird ein generalisierender und diskriminierender Spruch geäußert. Und uns fällt das beste Argument, um darauf zu reagieren, erst hinterher ein.Das von dem deutschen Politologen Klaus-Peter Hufer entwickelte Argumentationstraining gegen Stammtischparolen sucht Antworten auf Hassparolen und bietet einen Übungsraum für Gegenstrategien. Diverse Methoden der Menschenrechtsbildung unterstützen dabei, gestärkt in den Diskurs zu gehen und die Verbindungen zu den Menschenrechten sichtbar zu machen.
Das Train the Trainer-Format beinhaltet:
- Auseinandersetzung mit Diskriminierung und diskriminierenden Aussagen*
- simulierte Gesprächssituationen zur Erprobung von Reaktionsweisen
- gemeinsame Entwicklung von Strategien gegen Parolen
- interaktive Übungen und Gruppenarbeiten, die zu Selbstreflexion und inhaltlicher Vertiefung anregen
- Inputs zu den politischen Hintergründen der Parolen
- Auseinandersetzung mit (eigenen) Klischees und Vorurteilen
- Hinweise zur Rolle von Trainer*innen und zur Anwendung des Trainings im eigenen Kontext
Dieses Training richtet sich an Personen, die selbst Trainings gegen Stammtischparolen durchführen möchten.
Bitte beachten: Ein Zertifikat für das Training kann nur bei 100%iger Anwesenheit erworben werden.
*Hinweis: Bei der Auseinandersetzung mit diesen Themen werden diskriminierende Aussagen zitiert und bei Übungen und Simulationen bearbeitet. Diese Inhalte können belastend und emotional herausfordernd sein, insbesondere für Personen, die selbst Diskriminierung erfahren (haben).
Workshopleitung:
Sonja Luksik: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
Barbara Litsauer: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
Jens Keßler: Human Rights Academy
Yasko Koch: Amnesty International Österreich
Zielgruppe:
Erwachsenenbildner*innen, Trainer*innen, Mitarbeiter*innen von NGOs
Termin:
Mi., 16. September 2026, 9:00 bis 17:00 Uhr
Do., 17. September 2026, 9:00 bis 17:00 Uhr
Fr., 18. September 2026, 9:00 bis 13:00 Uhr
Ort:
AK-Wien Bildungszentrum
Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Straßenbahnlinie D (Station Belvederegasse)
Teilnahmegebühr: Euro 60,-
Max. Teilnehmer*innenzahl: 20
Anmeldung (bis 9. September 2026):
Amnesty International Österreich
T 01 78008
academy@amnesty.at
Online-Anmeldung
Der Workshop ist mit 1,0 ECTS im Rahmen der wba akkreditiert. -
IGPB-Tagung 2026: Auf dem Weg zur Resilienz! – Politische Bildung für Demokratielernen und Geistige Landesverteidigung
(14. bis 15.09.2026)14. + 15. September 2026, Arbeiterkammer Wien
Eine Veranstaltung der Interessengemeinschaft Politische Bildung (IGPB)
In Österreich ist die Politische Bildung derzeit in Bewegung: Die Diskussion um ein eigenes Unterrichtsfach Demokratiebildung zeigt das wachsende Bewusstsein für die Bedeutung des Themas. Gleichzeitig sorgt die verstärkte Präsenz des Sicherheitsdiskurses für intensive Debatten über das Spannungsfeld zwischen Politischer Bildung und dem Konzept der Geistigen Landesverteidigung.Vor dem Hintergrund weltweit erodierender Demokratien gewinnt das Konzept der Resilienz an Bedeutung: Resilienz beschreibt die Fähigkeit, Herausforderungen, Unsicherheiten und Bedrohungen zu bewältigen – auf individueller, aber auch auf gesellschaftlicher Ebene. Verschiedene Ansätze betonen Persönlichkeitsstärkung, kritisches Denken, soziale Vernetzung oder institutionelle Absicherungen als Wege, demokratische Widerstandskraft zu fördern.
Die 17. Jahrestagung der Interessengemeinschaft Politische Bildung lädt zu Austausch, Reflexion und Vernetzung ein.
- Welchen Beitrag kann Politische Bildung zur demokratischen Resilienz leisten?
- Sind Geistige Landesverteidigung und Demokratiebildung Wege zur Entwicklung von demokratischer Resilienz?
- Welche didaktischen Konzepte und Methoden erweisen sich als besonders wirksam?
Termin:
Mo., 14. September 2026
Di., 15. September 2026
Ort:
AK-Wien Bildungszentrum
Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:Straßenbahnlinie D (Station Belvederegasse)
-
Tagung: Demokratie. Wissenschaft. Erwachsenenbildung
(06. bis 07.07.2026, 11 - 12 Uhr)6.-7. Juli 2026, bifeb, St. Wolfgang
Im Spannungsfeld von Erkenntnis, Dialog und Teilhabe
Vertrauen in Wissenschaft und Demokratie ist ein Fundament, das unsere Gesellschaft trägt. Es bildet die Grundlage für Konsens, Legitimität und Stabilität und ist damit eine zentrale Voraussetzung für das Funktionieren unseres demokratischen Zusammenlebens. Beide Bereiche beruhen auf ähnlichen Grundprinzipien – auf Transparenz, Rationalität, Konsens- aber auch Kritikfähigkeit. Demokratie und demokratische Entscheidungsprozesse erfordern informierte Bürgerinnen und Bürger, die auf Grundlage von Wissen und wissenschaftlichem Diskurs urteilen und handeln – und dieses Wissen und diese Fakten stammen zu einem guten Teil aus wissenschaftlichen Erkenntnissen. Umgekehrt sind demokratische Verhältnisse für eine freie Wissenschaft wichtig, da nur so freie Forschung, ein freier Diskurs und kritische Debatte möglich sind. Eine ablehnende Haltung gegenüber Wissenschaft geht auch häufig mit Demokratieskepsis einher. Ebenso gilt: Wer dem politischen System misstraut, misstraut oft auch wissenschaftlichen Institutionen.Desinformation, Polarisierung und wachsendes Misstrauen gegenüber Institutionen stellen Demokratie, Wissenschaft und Erwachsenenbildung also vor neue Herausforderungen. Welche Rolle kann die Erwachsenenbildung dabei spielen, Vertrauen zu fördern und Räume für kritische, aber konstruktive Auseinandersetzung zu eröffnen? Die Tagung „Demokratie. Wissenschaft. Erwachsenenbildung.“ widmet sich diesen Fragen aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive. Sie bringt Fachleute aus der Erwachsenenbildung, der politischen Bildung, aus der Wissenschaft sowie interessierte Praktikerinnen und Praktiker zusammen, um aktuelle Entwicklungen, theoretische Ansätze und Good-Practice-Beispiele zu diskutieren.
Im Mittelpunkt der ersten Tagung 2026 steht das Verhältnis zwischen Erwachsenenbildung, Demokratie und Wissenschaft und widmet sich den folgenden Fragestellungen:
- Was verbindet Demokratie und Wissenschaft? Was trennt sie?
- Wie gestaltet sich das Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und demokratischer Aushandlung?
- Welche Beiträge kann die Erwachsenenbildung leisten, um wissenschaftliches Denken, Konsensfähigkeit, Dialog, politische Urteilskraft und gesellschaftliches Vertrauen zu stärken?
- Welche Kompetenzen brauchen Erwachsenenbildnerinnen und -bildner, um das Vertrauen in Wissenschaft und Demokratie zu fördern?
Das Programm umfasst Keynotes, Projektpräsentationen, Diskussionsforen und partizipative Formate. Neben theoretischen Impulsen werden praxisnahe Projekte vorgestellt, die neue Wege der Beteiligung und der Wissenschafts- und Demokratievermittlung aufzeigen.
Zielgruppe:Erwachsenenbildner*innen; Lehrende und Programmverantwortliche der allgemeinen und politischen Bildung, der Demokratiebildung und Wissenschaftskommunikation; Wissenschaftler*innen; Mitarbeiter*innen öffentlicher Institutionen oder von Verbänden im Bereich Demokratie, Partizipation und gesellschaftlicher Zusammenhalt; alle Interessierte
Referierende:Jan Niggemann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Österreichischen Institut für Erwachsenenbildung (oieb) und Lektor an der Universität Wien. Er arbeitet als Erziehungswissenschaftler, Erwachsenenbildner, Autor, Speaker und Referent in den Bereichen außerschulischer kultureller Bildung sowie Fragen sozialer Ungleichheit in der nonformalen Bildung.
https://www.researchgate.net/profile/Jan-NiggemannDaniela Ingruber arbeitet als Demokratie- und Kriegsforscherin am Institut für Strategieanalysen in Wien, u.a. am Projekt netPOL. Zuvor war sie an der Donau-Universität Krems tätig und leitete von 2012 bis 2016 leitete an der UN-mandatierten University for Peace in Costa Rica die Abteilung Media & Conflict. Zudem ist sie Evaluatorin, Moderatorin und Beraterin für Filmfestivals sowie Filmproduktionen und bereitet NGO-Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in Safety- und Security-Trainings auf die Arbeit in Konfliktregionen vor.
Forschungsschwerpunkte sind Demokratieverständnis, demokratische Dystopien, Populismus, Partizipation, Fake News, Konflikttransformation sowie Politische Bildung.
www.nomadin.at
Termin:
Mo., 6. Juli 2026, 11:00 bis 18:00 Uhr
Di., 7. Juli 2026, 9:00 bis 12:00 Uhr
Ort:
Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb)
Bürglstein 1-7, 5360 St. Wolfgang
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:mit Bahn und Bus
von Salzburg (45 km) oder Bad Ischl (12 km) mit direkten Autobusanschlüssen nach Strobl
Fahrplanauskunft Bahn: www.oebb.at
Fahrplanauskunft Bus: www.postbus.at
Ein kostenfreier Shuttle-Service zwischen dem bifeb und dem Autobusbahnhof Strobl steht zu folgenden Zeiten zur Verfügung:
Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 15:30 Uhr
Teilnahmegebühr:
kostenlos
Tagungsprogramm und Anmeldung (bis 22. Juni 2026): -
Politische Bildung in der Basisbildung
(25. bis 26.06.2026)25.-26. Juni 2026, Offenes Modul im Ausbildungslehrgang Basisbildung, bifeb, St. Wolfgang
Offenes Modul im Ausbildungslehrgang Basisbildung
Basisbildung umfasst alle Grundfertigkeiten, die eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen – darunter auch Kompetenzen im Querschnittsthema der politischen Bildung. Basisbildnerinnen und Basisbildner begleiten ihre Teilnehmenden beim Erweitern ihres persönlichen, gesellschaftlichen und politischen Handlungsspielraums, indem sie gesellschaftliche Mitbestimmung ihrer Teilnehmenden stärken und ihr kritisches Denken fördern.Doch wie kann politische Bildung im Rahmen der Basisbildung gestaltet werden? Welche Möglichkeiten und Grenzen unterschiedlicher Demokratiemodelle gibt es? Welche Prinzipien der politischen Bildung sind im Basisbildungsunterricht zu berücksichtigen? Wie politisch ist (Basis-)Bildung? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen der Übungen, gemeinsamen Diskussionen und Reflexionen über das eigene berufliche Handeln ("pädagogische Verhältnisse") besprochen.
Workshopleitung:
Dr.in Barbara Litsauer: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
Sonja Luksik, MA: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
Zielgruppe:
Zielgruppe der offenen Module sind Basisbildnerinnen und Basisbildner (bzw. in der Basisbildung tätige Personen)
Termin:
Do., 25. Juni 2026, 9:00 bis 18:00 Uhr
Fr., 26. Juni 2026, 9:00 bis 15:00 Uhr
Ort:
Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb)
Bürglstein 1-7, 5360 St. Wolfgang
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:mit Bahn und Bus
von Salzburg (45 km) oder Bad Ischl (12 km) mit direkten Autobusanschlüssen nach Strobl
Fahrplanauskunft Bahn: www.oebb.at
Fahrplanauskunft Bus: www.postbus.atEin kostenfreier Shuttle-Service zwischen dem bifeb und dem Autobusbahnhof Strobl steht zu folgenden Zeiten zur Verfügung:
Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 15:30 Uhr.
Die fußläufige Distanz zwischen dem bifeb und dem Autobusbahnhof Strobl beträgt zirka 10 Minuten.
Teilnahmegebühr: Euro 140,- (exkl. Aufenthalt)
Der Workshop ist mit 1,0 ECTS im Rahmen der wba akkreditiert.
Anmeldung (bis 15. Juni 2026):
Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb)
Online-Anmeldung -
Lehrgang Politische Erwachsenenbildung 2026
(18. bis 19.06.2026)Modul 3, 18.-19. Juni 2026, VHS Ottakring, Wien
Gleichheit in Differenz – soziale Gerechtigkeit – Intersektionalität:- Feministische Theorie und (politische) Praxis als Paradigma neuer sozialer Bewegungen; Geschichte der Frauenbewegungen
- Diversität, Ungleichheit, Diskriminierung und Antidiskriminierung
- intersektionale Analyse der sozialen Verhältnisse und soziale Gerechtigkeit
- Grundzüge einer differenzbewussten Didaktik
(Inputs; interaktive Sozialformen; Exkursion)
Termin:
Do., 18. Juni 2026, 9:00 bis 17:00 Uhr
Fr., 19. Juni 2026, 9:00 bis 17:00 Uhr
Ort:
VHS Ottakring
Ludo-Hartmann-Platz 7, 1160 Wien
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
U-Bahn U6 (Station Thaliastraße)
Straßenbahnlinie 46 (Station Brunnengasse)
Bus 48a (Station Kirchstettengasse / Station Moeringgasse) -
Dienstagsvorlesungen VI: Susanne Weigelin-Schwiedrzik
(16.06.2026, 18 bis 19:30 Uhr)Online-Vorlesung, 16. Juni 2026
Eine Veranstaltung im Rahmen der Vorlesungsreihe „Politische Streitfragen unserer Gegenwart“ der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB)
China und die Unordnung der Welt (Teil 2)
Ist China die Zukunft?
Die Weltordnung ist in Unordnung geraten und der Hauptgrund liegt in der Erstarkung Chinas. Wie versucht die Volksrepublik, diese Unordnung zu nutzen, um sich als Weltmacht zu positionieren? Ausgehend von aktuellen Vorgängen im internationalen Geschehen wird die erste Vorlesung Chinas Sicht auf die zukünftige Weltordnung und die Frage, ob sich diese ohne Krieg neu definieren lässt, thematisieren.In den Zeitungen lesen wir fast täglich, dass China das Labor der Zukunft ist. Windräder, Solarpaneele, E-Autos, alles was man für die grüne Transformation braucht, wird dort hergestellt, weiterentwickelt und in alle Welt verkauft. Doch läuft die Wirtschaft nicht so rund, wie diese Meldungen erahnen lassen. Chinas Ökonomie ist ein kompliziertes Gebilde, das unter den Zwängen der geo-politischen Spannungen immer mehr an Dynamik verliert. Warum ist das so? Und warum kann die Volksrepublik ihre Erfolgsgeschichte des raschen wirtschaftlichen Aufbaus nicht einfach weiterschreiben? Die zweite Vorlesung beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen formeller und informeller Wirtschaft in China und erklärt, warum der Niedergang der informellen Wirtschaft die Stabilität des Systems weit mehr in Frage stellt als die technologischen Errungenschaften es stark machen können.
Univ.-Prof. i.R. Mag. Dr. Susanne Weigelin-Schwiedrzik war bis 2020 Professorin für Sinologie an der Universität Wien. Seit 2022 ist sie Mitglied des Akademierats der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Programmdirektorin für China beim Center for Strategic Analysis. Zahlreiche Forschungsaufenthalte und Gastprofessuren führten sie nach China, USA, Japan und Hong Kong. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen u. a. die chinesische Geschichte im 20. Jahrhundert, die Geschichte Ostasiens und (Außen-)Politik der VR China. 2023 erschien ihr Buch „China und die Neuordnung der Welt“.
18:00 bis 19:30 Uhr, pünktlich
Keine Teilnahmegebühr!
Anmeldung (für einzelne oder alle Vorlesungen) unter:
Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
gesellschaft@politischebildung.at
Die Dienstagsvorlesungen finden in Zoom statt. Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung zugeschickt.
Beim Absolvieren der gesamten Ringvorlesung (6 Vorlesungen) ist das Bildungsangebot mit 0,5 ECTS bei der wba akkreditiert. -
Dienstagsvorlesungen V: Susanne Weigelin-Schwiedrzik
(09.06.2026, 18 bis 19:30 Uhr)Online-Vorlesung, 9. Juni 2026
Eine Veranstaltung im Rahmen der Vorlesungsreihe „Politische Streitfragen unserer Gegenwart“ der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB)
China und die Unordnung der Welt (Teil 1)
Ist China die Zukunft?
Die Weltordnung ist in Unordnung geraten und der Hauptgrund liegt in der Erstarkung Chinas. Wie versucht die Volksrepublik, diese Unordnung zu nutzen, um sich als Weltmacht zu positionieren? Ausgehend von aktuellen Vorgängen im internationalen Geschehen wird die erste Vorlesung Chinas Sicht auf die zukünftige Weltordnung und die Frage, ob sich diese ohne Krieg neu definieren lässt, thematisieren.In den Zeitungen lesen wir fast täglich, dass China das Labor der Zukunft ist. Windräder, Solarpaneele, E-Autos, alles was man für die grüne Transformation braucht, wird dort hergestellt, weiterentwickelt und in alle Welt verkauft. Doch läuft die Wirtschaft nicht so rund, wie diese Meldungen erahnen lassen. Chinas Ökonomie ist ein kompliziertes Gebilde, das unter den Zwängen der geo-politischen Spannungen immer mehr an Dynamik verliert. Warum ist das so? Und warum kann die Volksrepublik ihre Erfolgsgeschichte des raschen wirtschaftlichen Aufbaus nicht einfach weiterschreiben? Die zweite Vorlesung beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen formeller und informeller Wirtschaft in China und erklärt, warum der Niedergang der informellen Wirtschaft die Stabilität des Systems weit mehr in Frage stellt als die technologischen Errungenschaften es stark machen können.
Univ.-Prof. i.R. Mag. Dr. Susanne Weigelin-Schwiedrzik war bis 2020 Professorin für Sinologie an der Universität Wien. Seit 2022 ist sie Mitglied des Akademierats der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Programmdirektorin für China beim Center for Strategic Analysis. Zahlreiche Forschungsaufenthalte und Gastprofessuren führten sie nach China, USA, Japan und Hong Kong. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen u. a. die chinesische Geschichte im 20. Jahrhundert, die Geschichte Ostasiens und (Außen-)Politik der VR China. 2023 erschien ihr Buch „China und die Neuordnung der Welt“.
18:00 bis 19:30 Uhr, pünktlich
Keine Teilnahmegebühr!
Anmeldung (für einzelne oder alle Vorlesungen) unter:
Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
gesellschaft@politischebildung.at
Die Dienstagsvorlesungen finden in Zoom statt. Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung zugeschickt.
Beim Absolvieren der gesamten Ringvorlesung (6 Vorlesungen) ist das Bildungsangebot mit 0,5 ECTS bei der wba akkreditiert. -
Refresher – Argumentationstraining gegen Stammtischparolen
(08. bis 09.06.2026)8.-9. Juni 2026, AK Wien Bildungszentrum
Refresher für Absolvent:innen des Argumentationstrainings gegen StammtischparolenEine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit der AK Wien
Das Argumentationstraining gegen Stammtischparolen ist nach über 25 Jahren fest in der deutschsprachigen Landschaft der politischen Bildung verankert. Wie hat es sich die letzten Jahre entwickelt und in welche Richtung lässt es sich weiterdenken?Diese und weitere Fragen wollen wir als ÖGPB gemeinsam mit Klaus-Peter Hufer und interessierten Trainer*innen des „Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen“ bei einem Workshop diskutieren. Neben dem Austausch von Erfahrungen steht die Weiterentwicklung der Methode im Vordergrund.
Wir freuen uns über Fragen und Themen, die im Zuge der Anmeldung an uns übermittelt werden können und die wir bei der Planung des Ablaufs zu berücksichtigen versuchen.
Workshopleitung:
Dr. Klaus-Peter Hufer, Politologe, apl. Professor für politische Erwachsenenbildung an der Universität Duisburg-Essen, hat das „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“ entwickelt.
Dr.in Barbara Litsauer, Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
Sonja Luksik, MA, Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
Zielgruppe:
Trainer:innen und Absolvent:innen des Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen
Termin:
Mo., 8. Juni 2026, 9:00 bis 17:00 Uhr
Di., 9. Juni 2026, 9:00 bis 13:00 Uhr
Ort:
AK-Wien Bildungszentrum
Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Straßenbahnlinie D (Station Belvederegasse)
Teilnahmegebühr: Euro 60,-
Max. Teilnehmer:innenzahl: 20
Anmeldung (bis 1. Juni 2026):
Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
T 01 504 68 58
gesellschaft@politischebildung.at